Menu
01.09.2015

Auf der Zielgeraden zum Oktoberfest…

Wenn man sich in den kommenden Wochen geografisch betrachtet Richtung Süden aufmacht, wird man mit kaum einem anderen Thema so häufig konfrontiert wie mit dem anstehenden Oktoberfest. Das wohl größte Volksfest in Europa lockt jährlich Hunderttausende von Besuchern auf die Wies’n. Man schunkelt zu Bier, Haxen und Weißwurst und lässt es sich an den kilometerlangen Bierbänken von Ende September bis Anfang Oktober in München richtig gut gehen. Die Tradition des Oktoberfestes ist mittlerweile sogar in Mitteldeutschland angekommen und füllt ganze Fußballstadien. Wer allerdings nicht als Spaßbremse gelten will, der hat sich zwangsläufig einer gewissen Kleiderordnung zu unterwerfen. Die sogenannte Trachtenmode in Form von Dirndl für die Mädels und Lederhose für die Jungs ist fester Bestandteil der Garderobe. Frau bekennt sich zum Dekolleté und Männer zeigen viel Haut ums Bein. Zudem ist die Wahl der richtigen Kopfbedeckung unabdingbar und vorwiegend Männersache.
Trachtenhut-Wollfilz-Klassik-beige.43746_f15 Der Klassiker unter den Trachtenhüten ist wohl der Trilbyhut bzw. der sogenannte Tiroler, auch als Spitzhut bekannt. Mit seiner schmalen, nach vorne abfallenden Krempe steht dieser Hut sowohl Damen als auch Herren. Der typische Trachtenhut besteht überwiegend aus hochwertigem Wollfilz und kann nach Belieben geknautscht und in die Tasche gesteckt werden, was sich bei den langen und wilden Feiern in den Partyzelten durchaus als sinnvoll erweisen kann. Oft ziert eine Feder den schönen Filzhut. Bei der Farbauswahl ist man auch alles andere als festgelegt. In klassischen Regionen wie den Tiroler Bergen trägt man natürlich Grün-, Braun- und Grautöne, aber auf den Wies’n sind derweil auch richtig knallige und poppige Farben erlaubt. Selbst die großen Designer dieser Welt haben die „sechste Jahreszeit“ für sich entdeckt und schneidern den Prominenten üppige und fabelhaft aussehende Dirndl und Trachtenmoden auf den Leib. Da darf auch eine ausgefallene Kopfbedeckung nicht fehlen. Im letzten Jahr zierten rote, gelbe und sogar pinke Oktoberfesthüte die Häupter der Besucher. Trachtenhüte gibt es in verschiedenen Preisklassen und vielleicht kann man bei der Wahl einer Kopfbedeckung ja auch auf einen Hut zugreifen, der sich auch nach den 14 Tagen großer Sause noch bequem weiter tragen lässt.
Seppl Oktoberfesthut Die günstigste Variante ist der Seppl-Oktoberfesthut. Diesen kann man auch mal getrost verlegen, ohne dass es einem ein schwer zu verschmerzendes Loch in den Geldbeutel reißt. So oder so gilt das Motto: Erlaubt ist, was Spaß macht. Dennoch sei an dieser Stelle auch gewarnt: Wer nicht direkt als Tourist und Hobby-Oktoberfestbesucher ins Auge stechen möchte, der sollte sich einer anständigen Verkleidung nicht verwehren.