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05.08.2016

Doktorhut: Der große Wurf für Hochschulabsolventen!

Der Doktorhut finden nicht nur in Amerika großen Anklang. Auch hier zulande ist man der Meinung, dass die Talare und Hüte zu einer erfolgreichen Universitätsausbildung einfach nicht fehlen dürfen. Der schwarze Hut, mit dem viereckigen Dach und der Quaste wird oft auch Abschlusshut, Bachelorhut, Masterhut, Doktorandenhut, Akademikerhut oder Universitätshut genannt. Die angemessene Würdigung Ihrer über Jahre erbrachten Leistung durch das Tragen der Robe und allem voran des Doktorhutes haben Sie sich einfach verdient. Bald ist es wieder soweit: Im Herbst werden wieder tausende Bachelor- und Masterabsolventen die Unis verlassen!

 

 

Doktorhut – Ein Hut mit Geschichte

Der typische Doktorhut ist seit Mitte des 15. Jahrhunderts bekannt und gehört traditionell zur Amtskleidung von Gelehrten. Im Ursprung waren diese Kopfbedeckungen die Hüte der Professoren. Je nach Stand oder Position können Verzierungen wie Schnüre, Perlen oder Federn angebracht sein.

Der Doktorhut stellte seit jeher das Symbol für das Erlangen des Doktortitels dar. Auch wenn die Absolventen streng genommen bei vielen Zeremonien zunächst lediglich Absolventen und keine Doktoranden sind, so ist das Tragen des Hutes doch anerkannt. Er wird oftmals auch Barett genannt. Das Barett oder auch der „Doktorhut“ ist ein schwarzer, viereckiger Hut mit einer Quaste. In vielen Ländern hat sich die Tradition so ergeben, dass man vor der Zeremonie oder Verleihung die Quaste zur rechten Seite hin trägt. Nach der Verleihung wird sie schließlich auf die linke Seite geworfen. Man hat vor allem in Amerika den Hut während der gesamten Dauer der Abschlussfeier zu tragen (Ausnahme: wenn die Nationalhymne erklingt), erst im Anschluss wird der Hut abgenommen und kollektiv in die Höhe geworfen.Doktorhut
Die Intellektuellen im Mittelalter mussten in vielen Bereichen eine Prüfung vor einer Art Auditorium abhalten und nach bestandenen Aufgaben und der Erteilung der Lehrerlaubnis wurde den angehenden Gelehrten verschiedene Dinge überreicht, darunter auch Bücher, ein Lehrstuhl und der Doktorhut.

In aller Regel wird der Doktorhut eher zum
Zwecke der Erinnerung sein Dasein in den Regalen der Absolventen fristen. Eher selten findet sich ein weiterer Anlass, bei dem dieser Hut ein zweites Mal getragen werden kann. Man kann den Doktorhut in gewisser Weise mit einem Zylinder für Bräutigame vergleichen. Auch dieser Hut hat im Normalfall nur diesen einen Auftritt.

Der Doktorhut ist in der Regel in Einheitsgröße gehalten und wird aufgrund seiner Flexibilität auf nahezu jedem Haupt einen sicheren Platz finden. Man verwendet eher leichte Kunstfasern, die auch bei höheren Temperaturen in den Sommermonaten angenehme Kühle spenden können. Hochwertige Doktorhüte verfügen im Kopfbereich noch über eine weiche, zusätzliche Polsterung. Auch wenn man sich bei diesen speziellen Kopfbedeckungen eher für die schwarze Variante ausspricht, so ist es nicht selten, dass fakultätsabhängig auch Hüte in Violett, Blau oder Grün angeboten werden.