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19.02.2014

Indoormützen…nicht nur was für Stubenhocker!

Indoormützen – Was ist das eigentlich? Wir sagen es Ihnen!

Kopfbedeckungen werden schon seit vielen Jahrzehnten nicht mehr nur als reiner Schutz vor der Witterung gewählt, sondern stellen vielmehr für ihre Trägerin oder ihren Träger ein gelungenes und sorgsam ausgewähltes Accessoire dar. Dabei ist die Kopfbedeckung schon lange der Hoffnungsträger der wetterunabhängigen Textilindustrie. Sollten dem Einzelhandel Umsatzeinbußen aufgrund bevorstehender Wetterkapriolen drohen, so läuft das Geschäft mit Mützen & Co. bei Minusgraden und Regen, aber auch bei flächendeckender Sonneneinstrahlung, mehr als hervorragend. Der Absatz an Hüten, Mützen und Cap ist allerdings immer wetterunabhängiger. Dem statistischen Bundesamt sowie dem Bundesamt des deutschen Textileinzelhandels zufolge haben die Deutschen im letzten Jahr alleine über 1,5 Mrd. Euro für Accessoires, wie etwa Mützen und Hüte, ausgegeben. Dabei sind die Zahlen der immer noch schnell wachsenden Onlinebranche kaum berücksichtigt.

Geht man den Ursachen des Trends zur wetterunabhängigen Kopfbedeckungen ein wenig auf den Grund, so sind im Wesentlichen zwei Faktoren zu beachten. So war es zum einen früher noch dem Anstand geboten, beim Betreten von Gebäuden die Kopfbedeckung zu ziehen. Für viele Menschen war es daher auch nicht nötig, sich einen Hut oder eine Mütze anzuschaffen, da sie sich ja sowieso die meiste Zeit in geschlossenen Räumen aufhielten. Als kleiner historischer Exkurs sei erwähnt, dass der Anstand, Kopfbedeckungen in geschlossenen Räumen zu ziehen, daher rührt, dass Ritter früher als Zeichen der Gastfreundschaft und dem Ausdruck, sich sicher zu fühlen, ihren Helm abnahmen. Man geht davon aus, dass dies der Ursprung des überlieferten Verhaltens der Etikette ist. Zum anderen hat die Modeindustrie heutzutage einen entscheidenden Teil dazu beigetragen, dass man Mützen nicht nur funktional sieht, sondern vielmehr als Accessoire, das zum individuellen Look einfach immer öfter dazu gehört.

 

Indoormützen – Trendige Accessoires für drinnen

Die sogenannte Indoormütze hat ihren Siegeszug angetreten und ist heute als absolut stilsichere Ergänzung zu den meisten modischen Outfits zu betrachten. Schon lange haben auch konservative Verfechter und Anzugträger einsehen müssen, dass immer mehr junge Menschen zu Mützen greifen, um damit sogar ihr Business-Outfit abzurunden. Was heutzutage in Banken oder anderen Dienstleistungsunternehmen der Finanzbranche noch als unvorstellbar gilt, wird früher oder später wohl genauso Einzug in die Büros halten wie die drahtlose Datentechnik, die nebenbei bemerkt vor 30 Jahren auch noch als Gespött und „nicht machbar“ unter den Trendexperten galt. IndoormützenWoher dieser Trend zu den Indoormützen rührt, lässt sich nur schwer auf ein bestimmtes Datum fixieren. Was einst als Lösung an einem sogenannten „Bad-Hair-Day“ Ende der neunziger Jahre begann, ist heutzutage auf den Laufstegen und Runways der nationalen und internationalen Modemetropolen ein selbstverständliches Accessoire. Es gab immer schon bei beiden Geschlechtern, vorzugsweise bei langhaarigen Menschen, diese unerklärlichen Tage, an denen die Haare einfach nicht liegen wollten. Da konnte man unter abenteuerlichem Einsatz von Haarspray oder Lockenstäben noch solange versuchen, die Frisur in den Griff zu bekommen. Der müßige Mensch griff einfach zu einer der weichen Indoormützen von Hutshopping.de, um der Haarpracht den sprichwörtlichen Deckel aufzusetzen. Auch sehr prominente Vertreter, wie etwa Ashton Kutcher oder Justin Bieber, prägen ganze Generationen, in dem sie als große Vorbilder die stilistischen „Regeln“ dahingehend brechen, dass sie völlig selbstbewusst aufzeigen, dass sich dünne Beaniemützen auch zu Sakko und Hemd tragen lassen.

38404tTrends entstehen ja bekanntlich fast immer da, wo Regeln gebrochen werden. Lediglich bei dem Alter der Mützenträger scheiden sich die Geister nach wie vor. So werden zwar die Bekleidungsregeln dahingehend geändert, dass man auch in geschlossenen Räumen situationsabhängig mal die Mütze auf dem Haupt belässt. Dennoch sollten nach Meinungen der Modeexperten Männer und Frauen ab 50 Jahren nicht mehr um jeden Preis nach dehnbaren Indoormützen greifen. Wobei auch hier immer der Grundsatz gilt: Erlaubt ist bekanntermaßen, was gefällt. Fest steht, dass diese Grundsätze lediglich für modische Kopfbedeckungen gelten. Religiöse Kopfbedeckungen, wie z. B. die jüdische Kippa oder auch das katholische Birett, sind da natürlich Ausnahmen und gelten nicht als modisches Accessoire. Gute Stylisten raten der älteren Generation tendenziell zu etwas größeren Mützen. Sie sollten großzügig auf dem Haupt thronen und nicht wie eine zweite Haut sitzen. Selten haben Menschen eine, anatomisch gesehen, gerade Kopfform und die eng anliegenden Mützen schmeicheln da eher selten. Junge Leute können durch lebendigere Gesichtszüge und eine stärkere Haarpracht hingegen ohne Bedenken zu den engen Beanie- oder Indoormützen greifen.

In Castingshows, auf Musikbühnen und selbst in deutschen Großraumbüros junger Unternehmen sieht man diese Form der Mützen zunehmend. Die typischen Indoormützen bestechen durch Ihre endlose Lässigkeit. Die Formen sind oft sehr großzügig, die Schnitte weit und nach hinten ausladend gewählt. Es gibt Modelle, bei denen der hintere Teil der Mütze durch das Gewicht der Wolle Tendenzen Richtung Boden zeigt. Was auf den ersten Blick gewöhnungsbedürftig erscheint, ist ein absoluter Trend aus der Skate- und Snowboardszene. Das ist wohl der Hauptgrund, warum der Begriff „Oversize“, übersetzt „übergroß“, gerne im Zusammenhang mit den Indoormützen fällt.

IndoormützenDie Mützen, die sich so gerne innen tragen lassen, sind vorzugsweise aus einem sehr dünnen Material gefertigt. Alles andere würde zu einem Hitzestau unter der Mütze bereits nach kürzester Zeit führen und aus dem Trendartikel würde ein unpraktischer Begleiter. Alle Mützen werden in Einheitsgröße gefertigt, um einen bequemen Sitz zu garantieren. Viele Modelle sorgen für absoluten Tragekomfort in Größen von 54 bis weit über 60 cm hinaus. Ein an der Stirn angebrachtes weiches Bündchen bringt dabei stets den perfekten Halt und stellt sicher, dass auch bei Fahrten auf dem Rad oder mit dem Cabrio die Mütze auf dem Kopf bleibt. Wenn man sich für ein Lieblingsmodell entschieden hat, sollte darauf geachtet werden, dass die Waschbarkeit, zumeist bei 30-40 Grad, der Mütze gewährleistet wird. Da sich die Indoormütze durchschnittlich länger auf den Köpfen aufhält als beispielsweise eine herkömmliche Winterstrickmütze, ist die Möglichkeit, die Mütze waschen zu können, ein wesentliches Entscheidungskriterium. Die Auswahl der Stoffe ist, wie bei fast allen Accessoires, sehr weitreichend und auch der Farbgebung sind kaum Grenzen gesetzt. Der größte Teil der Oversizemützen wird aus weichen, aber gleichzeitig robusten Kunstfasern hergestellt. Baumwollmützen erfreuen sich ebenfalls allgemeiner Beliebtheit. Die Hauptsache ist, dass die Mütze kratzfrei ist, sodass man sie auch nach stundenlangem Tragen kaum auf dem Kopf spürt. Würde die Mütze ständig kratzen, würde es passieren, dass aus der Indoormütze ganz schnell eine „Inbag-Mütze“ würde und diese in der Jacken- oder Handtasche verschwände.