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05.08.2016

Kopftücher – Die Trendaccessoires des Sommers!

Kopftücher liegen absolut im Trend und werden immer beliebter, da sie nicht nur modisch sind und besten Tragekomfort bieten sondern gleichzeitig in ihrer Trageweise sehr flexibel sind und viel Raum für individuelle Kreativität lassen.

 

 

Kopftücher – Die neuen Trendaccessoires

Ein Kopftuch besteht aus einem dreieckigen oder einem quadratischen Stück Stoff, das meist zu einem Dreieck gefaltet wird um damit den Kopf zu bedecken. Um das Kopftuch am Haupt zu befestigen, gibt es die verschiedensten Möglichkeiten und Varianten es zu knoten oder zu binden. Gängig ist es, es unter dem Kinn oder im Nacken zu verknoten, es lose hängend um den Hals zu schwingen oder kunstvoll zu einem modischen Turban zu binden.
Praktische Funktionen
Für das Tragen eines Kopftuchs gibt es die unterschiedlichsten Motivationen. Ein wichtiger Punkt ist dabei natürlich der Schutz vor Witterungseinflüssen wie beispielsweise Hitze, Wind, Regen oder starker Sonneneinstrahlung. Vor allem in sehr heißen Regionen der Welt, wie beispielsweise in der Wüste, ist das Tragen eines Kopftuchs bei den Menschen sehr verbreitet um sich effektiv vor schädlicher UV-Strahlung, Wind und Sandstürmen zu schützen. Gleichzeitig dienen Kopftücher auch hygienischen Maßnahmen, weswegen sie in manchen Berufsfeldern wie beispielsweise in Küchen oder Krankenhäusern zu einem festen Bestandteil der Arbeitskleidung gehören. So wird einerseits verhindert, dass die Haare des Trägers die Sicht bei der Arbeit behindern und vor Verunreinigungen geschützt sind und andererseits wird so herabfallenden Haaren entgegengewirkt.
Religiöse und kulturelle Aspekte
Ein Kopftuch wird aber auch oft aus kulturellen oder religiösen Gründen getragen. So sind in vielen Religionen Kopftücher für Frauen und Turbane bei Männern fester Bestandteil der Glaubenspraktizierung. Auch kulturell gehört das Kopftuch in vielen Gegenden seit Jahrhunderten zur traditionellen Tracht und ist fester Bestandteil des Straßenbildes. Ebenso dienen Kopftücher seit jeher als Zugehörigkeits- oder Abgrenzungssymbol verschiedener Gesellschaftsschichten oder Gruppierungen und dem Ausdruck der individuellen, persönlichen Identität. Insgesamt lässt sich sagen, dass Kopftücher im Laufe der Geschichte und in vielen Regionen der Welt äußerst wichtige und bedeutende Funktionen erfüllten und deswegen weitaus mehr sind als bloße Accessoires.
Modisch und absolut im Trend
Abgesehen von den praktischen, religiösen und kulturellen Motivationen ein Kopftuch zu tragen, dient es heute aber vor allem als Zierde und trendigstes Modeaccessoire der Stunde. Vor allem in den letzten Jahren durchlebte das begehrte Stück Stoff in der internationalen Modeszene ein regelrechtes Comeback, weswegen sich das Kopftuch 2016 auch als absolutes Must-have etabliert hat.

 

 

Die Geschichte des Kopftuchs

 

Kopftücher für Frauen

Die Geschichte des Kopftuchs geht sehr weit in die Vergangenheit zurück, wobei bis heute nicht genau geklärt werden konnte wo und wann die Kopfbedeckung zuerst getragen wurde. Fakt ist, dass schon im alten Ägypten Kopftücher getragen wurden, was aus alten Inschriften und Grabmalereien hervorgeht, wobei vermutet wird das Kopfbedeckungen in Form von Tüchern schon weitaus eher getragen wurden. Kopftücher in Europa waren vor allem im ländlichen Raum bis in die 70er und 80er Jahre sehr verbreitet. In Deutschland waren Kopftücher vor allem in den 40er Jahren gängige Kopfbedeckungen, die in der Nachkriegszeit des 2. Weltkriegs zudem von Trümmerfrauen getragen wurden, um ihre Haare vor Schmutz und Staub zu schützen. Abseits der praktischen Beweggründe erlebten die Kopftücher als trendige Modeaccessoires in den 50er und 60er Jahren einen regelrechten Hype. Durch unvergessliche Spielfilme wie beispielsweise „Frühstück bei Tiffany“ und „Über den Dächern von Nizza“ wurden kopftuchtragende Schauspielerinnen wie Audrey Hepburn und Grace Kelly zu wahren Stilikonen und machen das Kopftuch international berühmt. Viele Frauen versuchten den Stil der Filmstars zu imitieren und so wurde das Kopftuch schnell zum begehrten Mode-Must-have. Kopftücher Jersey-Turban-by-LierysZu jener Zeit war es besonders chic das Tuch unter dem Kinn gekreuzt oder im Nacken zu verknoten und es zu großen Sonnenbrillen und eleganter Garderobe zu kombinieren. In den darauffolgenden Zeiten der Hippiebewegung und freien Liebe in den 70er Jahren waren Kopftücher ebenfalls sehr beliebt. Allerdings trug man sie in jener Zeit eher wie ein Piratentuch oder zu einem Stirnband gefaltet um den Kopf. Ab den 80er Jahren geriet das Kopftuch leider für einige Zeit fast in Vergessenheit und wurde von anderen Kopfbedeckungen wie Hüten, Mützen oder Kappen weitestgehend abgelöst. Bis in die früheren 00er Jahre wurden sie deswegen meist lediglich aus praktischen, religiösen oder kulturellen Gründen getragen. Einen erneuten modischen Aufschwung erlebten die trendigen Kopftücher von 2013 bis 2015 und feierten 2016 ihr großes Comeback als modisches Trendaccessoire. Die wohl berühmteste und kultigste Kopftuchträgerin unserer Zeit, dürfte Königin Elisabeth II. sein, die dieses Jahr ihren 90. Geburtstag feierte und schon seit mindestens 70 Jahren auf das berühmte Stück Stoff schwört. Das Kopftuch der Queen machte die ältere Lady zu einer echten Modeikone und zeugt von einem solch hohen Stilempfinden, dass selbst die britische Vogue es schon mehrfach lobend hervorgehoben hat.

 

Kopftücher für Männer

Wie schon beschrieben, geht die Geschichte des Kopftuchs weit in die Vergangenheit zurück. In den westlichen Regionen der Welt wurde das Kopftuch für Männer aber traditionell als Piraten-Kopfbedeckung überliefert, wobei allerdings nicht genau belegt ist was daran Fakt ist was sich eher den Legenden zuordnen lässt. Durch die gesamte Geschichte hinweg trugen Männer Kopftücher meist nur aus praktischen, kulturellen oder modischen Beweggründen. So nutzten die Männer der Wüstenvölker wie beispielsweise die der Sahara seit Anbeginn der Zeit Kopftücher um Kopf, Augen, Nase und Mund vor Sandstürme und aggressiver Sonneneinstrahlung zu schützen.Kopftücher Bandana-Tuch-blau

Diese wurden auf ähnliche Art und Weise wie die Turbane der Sikhs um den Kopf geschwungen und oft noch mit einem Schleier kombiniert der Mund und Nase bedeckte und so die Atemwege davor schützen Staub und Sand einzuatmen. Zusätzlich wurden Kopftücher von Männern im Laufe der Zeit immer wieder dafür genutzt um eine gewisse Gruppezugehörigkeit zu signalisieren oder sich von anderen Gruppierungen abzugrenzen. Auch heute noch tragen viele Rocker- und Bikergangs Kopftücher im speziellen Design um den Leuten aus den eigenen Reihen und Außenstehenden zu signalisieren auf welcher Seite sie stehen. Dieses Phänomen konnte vor allem auch in den Vereinigten Staaten beobachtet werden. In den Problembezirken und Slums von Großstädten der USA galt das farbige Bandana-Kopftuch in den 1990er Jahren als Identifikationsmerkmal von afroamerikanischen Straßengangs. Zu den berüchtigtsten Gangs, die zu jener Zeit in Los Angeles komplette Stadtteile beherschten gehörten vor allem die Crips mit blauen Bandanas und die Bloods mit roten Bandanas. In diesen Zeiten waren Bandanas und andere Kopftücher so wichtig, dass das Tragen der falschen Kopftuchfarbe schon mit dem Tod enden konnte. In heutiger Zeit werden Kopftücher allerdings im Allgemeinen nicht mehr aus solch drastischen Gründen getragen. Männer tragen sie gerne als trendiges Modeaccessoire für die Freizeit oder als Schutz vor Wettereiflüssen und schädlichen UV-Strahlen. Vor allem Multifunktiontücher für den Sport und Outdooraktivitäten erfreuen sich auch heute noch großer Beliebtheit.

 

 

Kopftucharten und –varianten

Kopftücher gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen, Designs, Größen und Ausführungen, sodass der individuellen Kreativität und dem persönlichen Geschmack so gut wie keine Grenzen gesetzt sind. Gerade in puncto Design gibt es fast nichts was es nicht gibt. Von schlichten, unifarbenen Varianten in weiß, pink, schwarz oder rot bis hin zu ausgefalleneren, lustigen und extravaganteren Kopftüchern mit Totenköpfen, Blumen und Knöpfen ist für jeden persönlichen Stil und Geschmack das richtige Tuch dabei. Kopftücher bieten schier unendlich viele Trage- und Kombinationsmöglichkeiten, wobei es auch Kopftücher gibt, die bereits in eine spezielle Form gebracht wurden, um dem Träger das binden und knoten zu erleichtern. Die bekanntesten Kopftucharten sind vor allem Bandanas, Bandana Caps, Multifunktionstücher und Turbane.

 

 

Kopftücher für verschieden Personen, Anlässe und Aktivitäten

Kopftücher gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen, Designs, Materialien, Farben und Variationen, wobei manche auch speziell für besondere Personen, Anlässe und Aktivitäten konzipiert sind.
Es gibt beispielsweise spezielle Kopftücher für Damen, Herren, Kinder und Babys, die sich in Hinblick auf Größe und Design voneinander unterscheiden. Zusätzlich gibt es abgesehen von Gender- und Altersunterschieden auch Kopftücher, die von verschiedenen Szene-Gruppierungen als Zugehörigkeits- bzw. Abgrenzungssymbol getragen werden. So gibt es beispielsweise besondere Kopftücher von Bikern, Rockern, verschiedenen Gangs, Rappern und viele mehr. Die speziellen Kopftücher für z.B. Ärzte oder Köche sind meist aus Cellulose gefertigt und eignen sich meist nur für den einmaligen Gebrauch. Es gibt aber auch Kochbandanas aus Stoff, die immer wieder getragen werden können. Zudem gibt es Bandanas für bestimmte Anlässe und Aktivitäten. Gerade im Sport sind die Kopftbedeckungen in tuchform sehr beliebt und so gibt es spezielle Kopftücher zum Wandern, zum Joggen, zum Cabrio fahren, zum Laufen und für Outdooraktivitäten. Vor allem Kopftücher für den Radsport sind äußerst beliebt, da sie problemlos unter einem Fahrradhelm getragen werden können. Für all diese Outdoor-Aktivitäten eignen sich am besten spezielle Kopftücher gegen Sonne, die einen integrierten UV-Schutz besitzen und effektiv vor schädlichen Sonnenstrahlen schützen. Ein eher traurigerer Anlass ist das Tragen eines Kopftuchs nach einer Chemotherapie in Folge einer Krebserkrankung. Viele Menschen fühlen sich sicherer und wohler wenn Haarausfall oder Glatze von einem Kopftuch bedeckt werden. Vor allem Frauen haben nach dem Verlust Ihrer Haare mit Problemen zu hadern und fühlen sich mit einem Kopftuch nach der Chemo freier und weniger gehemmt. Zusätzlich übernimmt ein weiches, warmes Kopftuch ein bisschen die Funktion der schützenden Haare.