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22.01.2015

MB Fashion Week Berlin: Trendsetting-Maschine aus Deutschland!

Die alljährliche Fashion Week in Berlin wurde auch in diesem Januar wieder voller Spannung erwartet. Nationale und internationale Designer geben sich derzeit in der Hauptstadt die Klinke in die Hand und zeigen, was in der kommenden Saison Trend sein sollte und vermutlich auch sein wird.

Dass die Modeindustrie nicht nur aus Oberbekleidung und Schuhwerk besteht, ist längst kein Geheimnis mehr. Wer sich mit etwas intensiver mit Mode beschäftigt, der kommt nicht an Accessoires oder Kopfbedeckungen vorbei. Die Zeit, in der es eines Anlasses bedurfte, um Taschen oder Hüte mit einem Outfit zu kombinieren, ist längst vorbei.

 

 

Zeitlose Klassiker und moderne Neuinterpretationen – Hutmode auf der Berliner Fashion Week

Man sollte meinen, dass die Designer hierzulande in der Vergangenheit bereits jegliche  Farben, Formen und Schnitte miteinander kombiniert haben. Dennoch kreieren die Kreativen jede Saison neue, spannende Kollektionen.

Stichwort Modisten: Gerade sie können noch aus einem schier unendlichen Fundus von neuen kreativen Ideen in Sachen Kopfbedeckung jeglicher Art schöpfen. Das bekommen auch die großen Labels zu spüren. Schon längst reicht es ihnen nicht mehr, lediglich Hemd und Hose zu schneidern. Taschen, Ketten oder auch Long Beanies sind inzwischen genauso wichtig wie die beinahe alltägliche Kleidung.Bei der Berlin Fashion Week gilt es, in überspitztem Maße zu zeigen, welche Trendfarben wir erwarten dürfen. Und auch wenn die Einzelstücke der Catwalks selten 1 zu 1 in den Flagstores auftauchen, so sind Sie doch deutliche Inspiration für die Kollektionen des bevorstehenden Winters 2015/2016.Rantoul-Wollfilz-Traveller-by-Stetson.2-36490p

Knapp 3000 Marken und über 12 Messen unterschiedlicher Größe locken Hunderttausende von Besuchern auf das Gelände der wichtigsten Modemesse Europas. Da die Berliner Modewoche immer sehr „berlin-lastig“ ist, was im Grunde durchweg als positiv gewertet werden kann, mag die Auswahl an Materialien und Accessoires nicht unbedingt mit denen der anderen europäischen Fashion-Metropolen übereinstimmen. In jedem Fall sind ‚oversized‘ und ‚lässig‘ wieder zutreffende Begrifflichkeiten, wenn es darum geht, die Kollektionen mit dem Volksmund zu beschreiben. Großkrempige Hüte aus edlem und robustem Wollfilz kombinieren Man(n) und Frau zu Trenchcoat oder Mantel.
Trilby oder Pork Pie wurden zu Lederjacken oder Westen gesehen. Was aber definitiv immer noch vermisst wird, ist der Mut, zu einem gepflegten Business-Outfit auch einen Hut zu tragen. Was in den 30er Jahren gang und gäbe zu jedem lässigen Einreiher war, lässt im 21. Jahrhundert leider immer noch auf sich warten. Die Damen sind da schon etwas gewagter und können einen Flapper mit großer Krempe bedenkenlos zu Kostüm oder Hosenanzug kombinieren. Auch ohne dabei an Pretty Woman zu erinnern.