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09.01.2014

Mit Hut und Höflichkeit!

Was in den 60er Jahren als nicht aus dem Alltag wegzudenkendes Accessoire für den Mann galt, kommt so langsam wieder in Mode: der Hut. Egal ob Borsalino, Bogarthut, Pork Pie oder Melone – Hutklassiker sind wieder modern und liegen bei jedermann voll im Trend. Doch aufgepasst: Das Tragen eines echten Hutklassikers verlangt nach einigen wichtigen Regeln, die ein passionierter Hutträger beachten sollte!

Für jeden Mann der passende Hut.
Für die Herren, die viel Wert auf stilvolle und elegante Kopfbedeckungen legen, sind die altbekannten Hutklassiker aus den 20ern bis zu den 60er Jahren perfekte Begleiter. Der klassische Borsalinohut ist aufgrund seines Herstellers weltbekannt. Die Marke Borsalino steht schon seit 1857 für handgefertigte und edelste Hüte, die aus kostbaren Materialien, wie beispielsweise

Biber- oder Kaninchenhaar, gefertigt werden und damit durch wasser- und schmutzabweisende Materialien überzeugen. Die berühmtesten Träger sind Winston Churchill, Marlon Brando und der Gangsterboss Al Capone. Charakteristisch für den originalen Borsalino sind seine vorne nach unten gebogene Krempe, beidseitige Einbuchtungen in der Hutkrone sowie ein breites Hutband. Der Bogarthut steht dem Borsalino in nichts nach: Mit vorne nach unten gebogener Hutkrempe wurde der Bogarthut zu Ehren seines berühmten Trägers Humphrey Bogart benannt, der ihn zu seinem Markenzeichen machte. Der Pork Pie wurde nach dem englischen Gericht benannt, welches zu Deutsch Schweinepastete heißt und in seiner Form dem Pork Pie stark ähnelt. Flach, tellerförmig und mit kleiner Krempe wird der Hutklassiker heute besonders von der jüngeren Generation getragen. Die Melone ist insbesondere in England beliebt und erscheint in einer abgerundeten Form mit kurzer Krempe. Heute ist diese Hutform vor allem im Reitsport anzutreffen und wird ebenso in der Modewelt neu entdeckt.
Benimmregeln für den Hut.

Ein Herr mit Hut muss auch in der heutigen Gesellschaft auf einige wichtige Benimmregeln achten. Ganz im Sinne des Knigge gilt grundsätzlich, dass Hüte in geschlossenen Räumen und Restaurants abzusetzen sind. Ebenso bei Vorstellungsgesprächen, bei Taufen oder auf Hochzeiten ist es manierlos, eine Kopfbedeckung aufzuhaben. In der jüngeren Generation sind besonders Caps oder Mützen beliebte Accessoires

und können oft in Vorlesungen oder in Cafés auf dem Kopf bleiben. Wer in der Öffentlichkeit einen stilechten Hut trägt, der kann diesen durchaus zum Begrüßen von Bekannten oder Freunden kurz vom Kopf anheben und dem Gegenüber damit eine höfliche Geste entgegenbringen. Wer diese wenigen, aber durchaus wichtigen Regeln zum Tragen eines Hutes befolgt, der kann sich sicher sein, mit Stil, Charme und Hut seine Mitmenschen zu begeistern.