Menu
JETZT STROHHÜTE ENTDECKEN
30.06.2017

Was für unterschiedliche Stroharten gibt es?

Die unterschiedlichsten Stroharten überzeugen mit ihren einmaligen Eigenschaften, die insbesondere für Kopfbedeckungen besondere Vorteile bieten. Neben dem weitverbreiteten Strohhut, der insbesondere an heißen Sommertagen Zuspruch findet, gibt es beispielsweise auch Schirmmützen und Fascinators, die aus Stroh gefertigt werden. Grundsätzlich handelt es sich bei Stroh um ein Material, das aus getrockneten Blättern oder Halmen von Ölpflanzen, Getreidehülsen und Faserpflanzen gewonnen wird. Es gibt unzählig viele Stroharten, von denen vier in der Welt der Kopfbedeckungen eine besondere Bedeutung haben. Diese möchten wir Ihnen an dieser Stelle einmal etwas näher vorstellen:

 

 

 

Raffiastroh

Hierbei handelt es sich um Bastfasern einer Palmenart, die ursprünglich aus Madagaskar stammt. Durch seine feste Struktur und die gleichzeitig hohe Dehnbarkeit ist Raffiastroh besonders gut für die Fertigung von Hüten geeignet. Gleichzeitig ist es resistent gegen Schädlinge, sollte jedoch keiner allzu hohen Luftfeuchtigkeit ausgesetzt werden.

 

 

 

 

 

Papierstroh

Hierbei handelt es sich um die einzige industriell hergestellte Strohart, für die Holzfasern verwendet werden. Besonders ist zudem die Tatsache, dass das Papierstroh gefertigt wird, indem ein spezielles Schmelzverfahren angewendet wird. Bekannt ist das Material außerdem unter dem Namen Toyo-Stroh. Im Vergleich zu anderen Naturprodukten ist Papierstroh wesentlich bruch- und reißfester, flexibler und weniger empfindlich, was Feuchtigkeit angeht.

 

 

 

 

 

Panamastroh

Diese edle Strohsorte ist auch unter dem Namen Toquilla-Stroh bekannt. Typischerweise wird es in Ecuador per Handarbeit gefertigt, indem Pflanzenblätter mehrmals getrocknet, in feine Fasern zerteilt, geflochten und zum Schluss durch Wärmezufuhr in die spezifische Form des Panamahutes gebracht werden.

 

 

 

 

 

Hanf

Diese Strohsorte lässt sich in insgesamt drei Unterkategorien einteilen, die wie folgt aussehen:

 

1. Sinamay-Stroh: Diese Hanffaser stammt ursprünglich von den Philippinen und ist von Natur aus enorm fest und formstabil, wodurch das Versteifen besonders leicht fällt. Diese Tatsache ist vor allem deshalb so von Vorteil, da Sinamay-Stroh vorzugsweise für die Herstellung von Haarschmuck und stilvollen Anlasshüten verwendet wird.

 

 

 

 

2. Sisal-Stroh: Gewonnen wird der edel schimmernde Rohstoff aus der Agave Sisalana. Angebaut wird das Sisal-Stroh auf der Insel Java sowie in Nord-, Mittel und Südamerika. Verglichen mit dem Sinamay-Stroh ist Sisal-Stroh noch glanzvoller, weshalb es ebenfalls vorzugsweise für die Herstellung von feinem Haarschmuck und mondänen Anlasshüten verwendet wird. Positiv wirkt sich dabei die Stabilität dieser Strohsorte aus, die den Kopfbedeckungen einen besonderen Halt gibt.

 

 

 

 

3. Abaca-Stroh: Der Rohstoff für Kopfbedeckungen aus Abaca-Stroh wird aus der Faserbanane gewonnen. Dadurch dass der Hauptexporthafen des Strohs in der philippinischen Stadt Manila liegt, ist das Stroh auch unter dem Namen Manilahanf bekannt. Zu den besonderen Vorteilen zählen eine hohe Strapazierfähigkeit sowie hautfreundliche Eigenschaften, die einen hohen Tragekomfort bieten.

 

 

 

Die verschiedenen Strohsorten sind eine großartige Basis für die leichten und luftigen Strohhüte im Sommer. Je nachdem, welche Vorzüge der neue Hut, Fascinator oder die neue Flatcap bieten soll, kann die passende Strohart gewählt werden. Entdecken Sie jetzt die Welt der Stroharten bei Hutshopping!