Menu
JETZT ENTDECKEN
06.07.2017

Wie kann man ein Bandana binden?

Immer wieder sieht man die coolen Bandanas auf den Köpfen modebewusster Trendsetter, wobei sich das lässige Kopftuch auch schon bei den „Normalos“ etabliert hat. Beim Bandana handelt es sich – für all diejenigen, die es noch nicht wissen – um ein dünnes quadratisches Tuch, das mit unterschiedlichen Bindetechniken um den Kopf, den Hals oder auch den Arm gebunden werden kann. Typischerweise hat es dabei eine Kantenlänge von 50 bis 60 cm.

Wir wären hier aber natürlich nicht bei Hutinfo, wenn wir Ihnen nicht vor allem die Knotentechniken vorstellen würden, mit denen man ein Bandana binden kann. Grundsätzlich sind die Möglichkeiten hier schier unendlich, da das Bandana in den unterschiedlichsten Stilrichtungen sehr begehrt ist, sich entsprechend vielfältig tragen lässt und sich unter anderem im Rockabilly-Style der 50s, im Rocker- und Biker-Stil als auch im lässigen Alltags-Look etabliert hat.

 

 

 

 

Ein Hallo an die lieben Biker

 

Besonders beliebt bei den Bikern sind Piratentücher, bei denen eine ganz spezielle Bindetechnik angewendet wird, um den rockigen Effekt zu erzielen. Unter anderem ist die Bandana-Art auch unter dem Namen Bandana Corsaire bekannt und wird vor allem von Männern in dieser Form getragen. Um die Form des Piratentuches zu erhalten, wird das Bandana zunächst zu einem Dreieck gefaltet. Die obere Seite des Dreiecks muss jedoch ein Stück nach oben geklappt sein. Danach werden die beiden seitlichen Ecken hinten verknotet. Nun wird das Bandana vom Kopf genommen und die spitze Seite wird so aufgesetzt, dass sie auf der Stirn liegt und in die Richtung der Nase zeigt. Nun wird die Spitze zusammengedreht und unter dem Bandana versteckt, sodass eine gerade Kante auf der Stirnseite entsteht. Die lange, überschüssige Seite wird daraufhin unter dem verknoteten Bandana versteckt und schaut nun hinten heraus. Lässigerweise kann das Tuch so auch noch mit einem Hut kombiniert werden, wie es diese Anleitung auf YouTube wunderbar zeigt:

 

 

https://www.youtube.com/watch?v=qE4Y5X5Nla4

 

Als kleiner Tipp: Auch wenn diese Bandana-Form insbesondere in der Biker-Szene Fuß gefasst hat, ist sie auch ein großartiger Kopfschutz bei unterschiedlichen Sportarten – ob als Schutz unter dem Helm beim Snowboarden, beim Tennis auf dem Outdoor-Trainingsplatz oder bei vielen weiteren Sportarten. Abgesehen davon, dass das Tuch den Schweiß aufsaugen kann, schützt es die empfindliche Kopfhaut zusätzlich vor schädlichen UV-Strahlen. Also nichts wie los und Bandana binden!

 

 

 

 

 

Welcome back – Bandana binden im Stil der 50er Jahre

 

Oder waren sie nie wirklich weg? Bei den Bandanas im Pin-Up-Look sind vor allem Frauen diejenigen, die ihren Fünfziger-Jahre-Look komplettieren. Verbreitet ist natürlich die leichte Föhntolle, die beispielsweise mit einem Zopf oder Dutt kombiniert werden kann. Häufig wird das Bandana dabei zu einem Schlauch zusammengerollt. Dabei wird es erst in der Mitte zu einem Dreieck gefaltet und anschließend wieder aufgeklappt. Die jeweiligen Spitzen werden nun zur Knickfalte umgeschlagen und dann erneut umgeschlagen. Abschließend werden beide Seiten aufeinander gelegt. Nun wird das Bandana am unteren Bereich des Kopfes angelegt und über die Ohren nach oben geführt. Die spitz zulaufenden Enden können schließlich oben zusammengebunden werden. Einerseits können diese unter dem Bandana versteckt werden, andererseits können sie auch ein wenig zurecht gezupft werden, sodass sie mehr Volumen erhalten und einer kleinen Schleife ähneln. Besonders großartig an dieser Bindetechnik ist die Tatsache, dass diese ebenso gut zu offenem Haar getragen werden kann. Doch auch als Stirnband macht das Bandana eine gute Figur, wenn es zu einem Schlauch gebunden, an der Stirn angelegt und am Hinterkopf zusammengebunden wird. Egal ob glatt, lockig, lang, mittellang oder kurz, mit Pony oder ohne: Das quadratische Tuch ist in seiner Anwendung enorm flexibel und passt zu jeder Haarlänge. Welche Bindetechniken es sonst noch so gibt, zeigt das folgende YouTube-Video:

 

 

https://www.youtube.com/watch?v=ii6kluHgeg4

 

 

 

 

Farbe und Muster auf den Kopf bringen

 

Wer bisher davon ausgegangen ist, dass Bandanas nicht viel zu bieten haben, der lag eindeutig falsch. Neben den zahlreichen Binde- und Falttechniken sind die quadratischen Tücher auch ganz vorne mit dabei, wenn es um Designs geht. Egal ob Paisley-, Anker- oder Quadratmuster, alles ist möglich. Zudem sind auch unifarbene Tücher allzeit eine grandiose Alternative. Die Farbauswahl ist mindestens genauso eindrucksvoll. Bunte Farben wie Rot, Gelb, Orange, Grün, Blau, Violett, Pink oder auch Türkis warten auf ihren Einsatz. Auch dezentere, natürlichere Farben wie Schwarz, Braun, Beige, Khaki oder Beige sind ganz vorne mit dabei und können für einen individuellen Look sorgen.

Wer bis jetzt noch kein Bandana in seiner Tücher- oder Schalsammlung hat, der sollte dies schleunigst ändern. Vor allem online ist die Auswahl enorm groß, sodass auf jeden Fall ein passendes Tuch für den persönlichen Geschmack dabei sein wird. Entdecken Sie die Welt der aufregenden Tücher und lassen Sie sich von den vielseitigen Stilrichtungen, Bindetechniken und Farben verzaubern.